
TechMoteum-Verantwortliche tauschen sich mit Gründungs- und Innovationszentrum aus
Die Kornwestheimer Bürgermeisterin und Geschäftsführerin des Technologie- und Gründerzentrums TechMoteum Martina Koch-Haßdenteufel hat zuletzt gemeinsam mit Daniela Oesterreicher, Fachbereichsleiterin Finanzen und Beteiligungen, Cornelia Schwarz, Projektassistentin des TechMoteums, und Gernot Haiges, Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing, neue Eindrücke gewinnen können.
Bei einem Besuch des Gründungs- und Innovationszentrums DOCK33 in Heidenheim haben sich die Kornwestheimer Verantwortlichen mit dem Wirtschaftsbeauftragten der Stadt Heidenheim, Johannes Schenck, und dem Community-Manager des DOCK33, Michael Sünderhauf, ausgetauscht und Einblicke in die Arbeit des Zentrums erhalten.
Das aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFFR-Mittel) geförderte DOCK33 ist eine GmbH der Stadt Heidenheim und bietet alle wesentlichen Dienstleistungen eines Zentrums dieser Art an: Von attraktiven Co-Working-Spaces, über Networking-Möglichkeiten, einen Maker-Space mit Bereitstellung von technischen Einrichtungen, beispielsweise einem 3D-Drucker, bis hin zu modernen Meetingräumen, kleinen Tages-Mietbüros und thematischen Seminaren bildet das DOCK33 ein umfangreiches Portfolio ab.
Die Co-Working-Arbeitsplätze und Räume können tageweise, wochenweise oder monatlich unbürokratisch und kurzfristig gemietet werden. Der Vermietungsgedanke steht aber im Hintergrund. Vielmehr sind die Räumlichkeiten eine Einladung an verschiedene kreative Köpfe aus allen Phasen des Unternehmertums, die den nächsten Schritt gehen wollen. In dem denkmalgeschützten Gebäude ist ein modernes, attraktives Zentrum entstanden, das den Charme der Industriekultur mit offenen Bereichen verbindet. In den vergangenen fünf Jahren seit der Gründung wurden verschiedene Bereiche in einem andauernden Prozess optimiert und weiterentwickelt.
In dem intensiven Austausch sprachen die Beteiligten über verschiedene Themenkomplexe, die künftig auch im TechMoteum aufgegriffen werden könnten. Die Bereitstellung von Co-Working-Space senkt als niederschwelliges Angebot die Hemmschwelle, ist einladend und fördert mit dem größtmöglichen Nutzen die Vernetzung unterschiedlichster Personen, die alle in ihrem Fachbereich für eine neue Art der Arbeit und Zusammenarbeit aufgeschlossen sind. Entgegen der Erwartung werden Start-Up-Unternehmen eher von Personen gegründet, die bereits einige Erfahrung in ihrem Fachbereich gesammelt haben und aus dieser Erfahrung heraus den Mut und die Motivation aufbringen, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Aus Kooperationen mit größeren, bereits etablierten Unternehmen sollen in Zukunft weitere Potentiale erschlossen werden.
Der Austausch war eine thematische Bereicherung und wird auch in dem eigenen Technologie- und Gründerzentrum TechMoteum aufgegriffen werden. Bürgermeisterin Koch-Haßdenteufel zeigte sich von der Gesamtkonzeption begeistert: "Gründer- und Innovationszentren werden vermutlich immer eine aktive, auch finanzielle Unterstützung benötigen. Letztendlich sind sie aber eine sinnvolle Investition in die Zukunft, wenn aus guten Ideen zu einem späteren Zeitpunkt wirtschaftlich starke Unternehmen und hochwertige Arbeitsplätze entstehen sollen", betonte sie anschließend.